Da wir noch immer unser Auspuffproblem haben, ziehen wir mit dem ausgebauten Krümmer los, um eine Möglichkeit zu finden, ihn reparieren zu lassen. Wir werden schnell fündig. Direkt am Hafen gibt es eine Werft mit einer modernen Werkstatt . Dort wird der Krümmer erneut, nach neuen Erkenntnissen, geschweißt und bereits am nächsten Tag sogar zum Schiff gebracht.
Bevor wir mit einem Leihwagen Andalusien erkunden, müssen Kim und Viola noch unseren Proviantnachschub über sich ergehen lassen. Was bietet sich mehr an als ein Auto und 4 zusätzliche Hände.
In St. Maria del Puerto besichtigen wir unter Anderem die
Bodega von Osborne und lassen es uns nach einer Führung bei der Verkostung die
leckeren Sherryweine schmecken. Ein paar Fläschchen von diesem Getränk finden
ihren Weg in den Kofferraum des Wagens.
Der nächste Tag führt uns nach Ronda, einem abgelegenem Bergdorf. So steht es im Reiseführer. Der Weg dorthin führt tatsächlich durch die Berge und ist landschaftlich wunderschön. Ronda selbst hat einen sehr malerischen alten Ortsteil, der aber für unseren Geschmack mittlerweile viel zu touristisch ist und dem Begriff „ einsam“ nicht mehr gerecht wird.
| Bodega Osborne |
| Bodega Osborne |
Der nächste Tag führt uns nach Ronda, einem abgelegenem Bergdorf. So steht es im Reiseführer. Der Weg dorthin führt tatsächlich durch die Berge und ist landschaftlich wunderschön. Ronda selbst hat einen sehr malerischen alten Ortsteil, der aber für unseren Geschmack mittlerweile viel zu touristisch ist und dem Begriff „ einsam“ nicht mehr gerecht wird.
| Ronda |
In Sevilla verbringen wir 2 Tage und feiern bei einer
ausgiebigen Tapastour durch die Gassen der Altstadt Sabines 50.Geburtstag.
Nachdem unser Besuch nach einer sehr schönen und
ereignisreichen Zeit wieder in die Heimat fliegt, fangen wir an unsere
Überfahrt zu den Kanaren vorzubereiten. Wir testen zum ersten Mal unsere
Windsteueranlage in der Bucht von Gibraltar, fahren zum tanken in den Englischen Teil, dort ist der Diesel um
einiges günstiger, und kochen Fleisch ein. Zu unserem Leidwesen macht uns mal
wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der Wind dreht auf West und
pfeift genau aus der Richtung, in die wir wollen. Außerdem zieht ein
Tiefdruckgebiet nach dem Anderen über den Atlantik. So heißt es warten. Vom
Wetter zum warten verdammt, mieten wir uns noch mal einen Wagen und machen
Ausflüge nach Cadiz und Tarifa.
Im Hafen von La Linea treffen zu 90% Schiffe ein, die
entweder vom Mittelmeer in den Atlantik oder umgekehrt fahren wollen.
Dementsprechend ist die Atmosphäre. Überall wird gebastelt, repariert und
proviantiert. Die Waschmaschinen im Hafen laufen ununterbrochen. In La Linea, welches einem anfänglich recht
trostlos erscheint, entdeckt man nach längerem Erkunden durchaus einen gewissen
Charme. In der Markthalle bekommt man frischen Fisch, Obst, Gemüse und
erstklassiges Fleisch, zu zivilen Preisen. Wir haben uns in die Stücke vom
Iberischen Schweinchen verliebt. Zum Frühstücken sind wir oft in die Markthalle
in eine der Tapasbars gegangen und haben uns dort günstig verwöhnen lassen. Die
Menschen dort haben Freude daran, einem Touristen, der sich dorthin verirrt,
ihre Gerichte zu servieren.