Hier endet unsere lange Vorbereitungsphase und beginnt der Start unserer geplanten Weltumsegelung. Da Pamina aus Stahl gebaut wurde und bereits „in die Jahre“ gekommen ist, blieben einige „lebenserhaltende“ Maßnahmen nicht aus. Die Beseitigung von Rost stand dabei auf der Liste der Aufgaben ganz oben. Der Bereich über dem Wasser wurde von Korrosion befreit, Unebenheiten gespachtelt und der Rumpf komplett neu lackiert. Für die Fläche unterhalb der Wasserlinie entschieden wir uns, die alten Schichten, bestehend aus Antifouling, entfernen zu lassen. Leider hat es der Mitarbeiter der beauftragten Werft zu „gut“ gemeint und die Schutzschichten stellenweise bis auf den blanken Stahl entfernt. Ein Neuauftrag des Korrosionsschutzes war nun fällig, was aufgrund der schwer zu beschaffenden Farbe eine Herausforderung war. Wir haben uns für ein tunesisches Produkt entschieden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob es seine Aufgabe erfüllen wird.
Um Reparaturen am Schiff durch zu führen, eignet sich die Werft im Hafen „Marina Cap Monastir“ sehr gut.
Die Mitarbeiter sind sehr freundlich, immer hilfsbereit und die Kosten für die Dienstleistungen erreichen nicht einmal die Hälfte der im Mittelmeerraum üblichen. Nach 3 Wochen konnten wir Pamina wieder ihrem Element übergeben. Alle Arbeiten waren noch nicht erledigt. Doch diese können wir unterwegs noch nachholen.